Orangenhaut
und Cellulite: Ein weit verbreitetes Phänomen
Quelle:
„Aktiv gegen Cellulite“ von Dr. Weyergans
BEAU WELL DREAMS FIGURSTUDIOS
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A-1070 Wien, Mariahilfer Straße 32
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Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa 9-14 Uhr
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Noch
vor weniger als 20 Jahren konnte man lesen, dass jede zweite Frau über dreißig
von Orangenhaut betroffen war. Diese Zahl stimmt mittlerweile nicht mehr!
Heutzutage
ist beinahe jede Frau mehr oder minder davon betroffen; und die Frauen, die von
der Orangenhaut verschont bleiben, werden immer seltener.
Hinzu
kommt, dass diejenigen bei denen sich die Orangenhaut erstmals zeigt, immer
jünger werden. Schon entdeckt man selbst bei Mädchen im Pubertätsalter die
ersten Verformungen an Oberschenkel oder Gesäß.
Und wie steht es mit
Männern?
Orangenhaut
gilt als ein typisch weibliches Phänomen. Wenn dann auch einmal ein Mann unter
Cellulite leidet, so handelt es sich meistens um jemanden, der von Natur aus
sehr viele weibliche Geschlechtshormone hat, so sagt man jedenfalls.
Aber
auch die Anzahl der Männer, die von Orangenhaut befallen werden, wird von Jahr
zu Jahr größer. Auch hier sind es wieder überwiegend die Jüngeren, bei denen
sich zum Teil während oder kurz nach der Pubertät zum ersten Mal die unschönen
Verformungen zeigen.
Auf
der anderen Seite ist Orangenhaut oder Cellulite keine Erscheinung der modernen
Zivilisation. Auf manchen Bildern der alten Meister, beispielweise von RUBENS
oder in den Darstellungen der Südsee-Schönen von GAUGUIN, ist die Orangenhaut
peinlich genau aufs Leinen gebannt. In dieser Zeit galt sie eben noch als ein
typisch weibliches Merkmal und störte ästhetisch nicht.
Orangenhaut
scheint es überall zu geben und schon immer gegeben zu haben. Wohl kommt sie in
einigen Gebieten Südostasiens, Schwarzafrikas oder Ozeaniens wesentlich
seltener vor als in den modernen Industriestaaten. Vor allem in den Ländern, wo
man viel Reis isst, ist die Orangenhaut nicht so verbreitet. Der Grund für
diese Unterschiede liegt aber nicht darin, dass die Frauen in China oder
Melanesien eine andere Anatomie haben, sondern sie ernähren und bewegen sich
anders.
Wie sich Orangenhaut
am Körper ausbreitet
Die
unterschiedlichen Stadien
Die
ersten Anzeichen von Orangenhaut entdeckt man meistens auf den Oberschenkel.
Häufig werden die kleinen Schatten und leichten Unebenheiten dann sichtbar,
wenn man die Muskeln anspannt. Wenn es soweit ist, kann man schon von einer
Cellulite im zweiten Stadium sprechen.
Um
ganz sicher zu gehen, empfiehlt sich folgender Test: Man belegt mit
abgespreiztem Mittelfinger und Daumen beider Hände ein bestimmtes, etwas
handtellergroßes Areal auf dem Oberschenkel. Dann schiebt man die Haut mit
festem Druck gegeneinander. Das Gewebe wird dabei kräftig nach innen gedrückt
und gestaucht. Das ist der „Kneiftest“.
Eine
Orangenhaut im ersten Stadium zeigt sich übrigens nur während des Kneiftests
und sonst nicht. Sie lässt sich in relativ kurzer Zeit und sehr gut behandeln
und zurückbilden.
Zeigt
sich die Cellulite aber nicht nur im Test, sondern auch schon beim Sitzen auf
harter Unterlage, bei angespannter Muskulatur oder im scharfen Seitenlicht,
dann befindet sie sich bereits im zweiten Stadium.
Dieses
zweite Stadium nennt man auch: „Mannequin-Stadium“; denn wer auf dem Laufsteg
geht und von den Scheinwerfern mit ihrem harten Licht angestrahlt wird, bei dem
haben selbst leichte Hautunebenheiten keine Chance, unerkannt zu bleiben.
Im
dritten Stadium befindet sich die Orangenhaut dann, wenn die Hautunebenheiten
immer gut sichtbar sind, gleich bei welchem Licht, egal, ob im Stehen, Sitzen
oder Liegen.
Man
sollte diese drei Stadien strikt unterscheiden, denn sie erfordern
unterschiedliche Pflege und Therapien! Deshalb ist es wichtig, immer wieder
einmal den „Body-Check“ zu machen,- eine Art „Cellulitogramm“ beziehungsweise
Bestandsaufnahme dessen, wie sich die Orangenhaut verschlimmert –und auf welche
Körperteile sie sich schon ausgebreitet hat. Denn eines ist sicher: Wer seine
Cellulite nicht genügend Beachtung schenkt, bei dem kann sie nach und nach den
gesamten Körper befallen und die Gesundheit in arge Bedrängnis bringen.
Der Kneiftest
Der
Kneiftest bringt es ans Tageslicht: Selbst eine beginnende Cellulite wir bei
diesem Test sichtbar. Das gestauchte Hautgewebe verformt sich, und mehr oder
weniger deutlich sieht man, was eigentlich nicht sein sollte: leichte
Erhebungen, nur wenige Millimeter hoch und breit, und dazwischen kleine
Furchen, die einzelne Dellen deutliche voneinander trennen. Das ist das erste
Stadium.
Der
Kneiftest ist immer eindeutig. Er kann nur dann die Orangenhaut zum Vorschein
bringen, wenn bestimmte Voraussetzungen seitens des Organismus, des
Bindegewebes und der haut erfüllt sind. Hierüber werden wir bald mehr erfahren.
Wer
den Kneiftest zum ersten Mal an sich selbst , der Freundin oder seinen Kunden
oder Patienten ausprobiert, wird überrascht sein, wie viel Kraft und Druck man
bei diesem Test aufwenden muss.
Thermographie
Natürlich
gibt es auch andere Methoden, Cellulite festzustellen, zum Beispiel die
Thermographie: Dabei wird eine Kunststofffolie auf das betroffene Gewebe
gelegt, in dem die Cellulite vermutet wird. In dieser Folie sind schwarze
Flüssigkeitskristalle eingeschweißt, die bei Erwärmung in allen Farben zu
leuchten beginnen.
Für
den Cellulite Test sind die Kristalle so eingestellt, dass sie genau im Bereich
zwischen 29 und 31,5 Grad Celsius sämtliche Regenbogenfarben erzeugen. Im
unteren Temperaturbereich, bei 29 Grad, leuchten sie braun oder gelb; bei 31,5
Grad ist Folie blau. Das ist genau der Bereich der durchschnittlichen Temperatur
der Hautoberfläche.
Jeder,
der eine gut sichtbare Cellulite hat, weiß nun, dass das betroffene Gewebe sich
immer etwas kühler anfühlt als die normale Haut. Auf die Gründe hierfür werden
wir später zu sprechen kommen. Genau diesen Temperaturunterschied nutzt die
Thermographie und erzeugt mit den Folien eindrucksvolle bunte Bilder.
Voraussetzung
für vergleichende Ergebnisse ist natürlich, dass die Hautoberfläche nicht
künstlich erwärmt oder zusätzlich abgekühlt wird und dass die
Umgebungstemperatur konstant ist. Schließlich hängt das Testergebnis auch davon
ab, wie fest und wie lange die Folie gegen die Haut gedrückt wird.
Gegenüber
der Folienthermographie hat der Kneiftest den unbestreitbaren Vorteil, dass er
immer und überall und unabhängig von Außen oder Hautoberflächentemperaturen
durchführbar ist. Auch lässt sich bei diesem Test kaum manipulieren! Der
Kneiftest ist also ein Diagnose- Instrument, das sowohl vom professionellen
Therapeuten als auch vom Betroffenen selbst gleichermaßen angewendet werden kann
und zu gleichen Ergebnissen führt.
Beau Well Dreams Anti Cellulite Studio
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