Sonntag, 23. Juni 2013


Orangenhaut und Cellulite: Ein weit verbreitetes Phänomen

Quelle: „Aktiv gegen Cellulite“ von Dr. Weyergans

 

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Noch vor weniger als 20 Jahren konnte man lesen, dass jede zweite Frau über dreißig von Orangenhaut betroffen war. Diese Zahl stimmt mittlerweile nicht mehr!

Heutzutage ist beinahe jede Frau mehr oder minder davon betroffen; und die Frauen, die von der Orangenhaut verschont bleiben, werden immer seltener.

 

Hinzu kommt, dass diejenigen bei denen sich die Orangenhaut erstmals zeigt, immer jünger werden. Schon entdeckt man selbst bei Mädchen im Pubertätsalter die ersten Verformungen an Oberschenkel oder Gesäß.

 

Und wie steht es mit Männern?

Orangenhaut gilt als ein typisch weibliches Phänomen. Wenn dann auch einmal ein Mann unter Cellulite leidet, so handelt es sich meistens um jemanden, der von Natur aus sehr viele weibliche Geschlechtshormone hat, so sagt man jedenfalls.

Aber auch die Anzahl der Männer, die von Orangenhaut befallen werden, wird von Jahr zu Jahr größer. Auch hier sind es wieder überwiegend die Jüngeren, bei denen sich zum Teil während oder kurz nach der Pubertät zum ersten Mal die unschönen Verformungen zeigen.

Auf der anderen Seite ist Orangenhaut oder Cellulite keine Erscheinung der modernen Zivilisation. Auf manchen Bildern der alten Meister, beispielweise von RUBENS oder in den Darstellungen der Südsee-Schönen von GAUGUIN, ist die Orangenhaut peinlich genau aufs Leinen gebannt. In dieser Zeit galt sie eben noch als ein typisch weibliches Merkmal und störte ästhetisch nicht.

Orangenhaut scheint es überall zu geben und schon immer gegeben zu haben. Wohl kommt sie in einigen Gebieten Südostasiens, Schwarzafrikas oder Ozeaniens wesentlich seltener vor als in den modernen Industriestaaten. Vor allem in den Ländern, wo man viel Reis isst, ist die Orangenhaut nicht so verbreitet. Der Grund für diese Unterschiede liegt aber nicht darin, dass die Frauen in China oder Melanesien eine andere Anatomie haben, sondern sie ernähren und bewegen sich anders.

 

Wie sich Orangenhaut am Körper ausbreitet

 

Die unterschiedlichen Stadien

 

Die ersten Anzeichen von Orangenhaut entdeckt man meistens auf den Oberschenkel. Häufig werden die kleinen Schatten und leichten Unebenheiten dann sichtbar, wenn man die Muskeln anspannt. Wenn es soweit ist, kann man schon von einer Cellulite im zweiten Stadium sprechen.

 

Um ganz sicher zu gehen, empfiehlt sich folgender Test: Man belegt mit abgespreiztem Mittelfinger und Daumen beider Hände ein bestimmtes, etwas handtellergroßes Areal auf dem Oberschenkel. Dann schiebt man die Haut mit festem Druck gegeneinander. Das Gewebe wird dabei kräftig nach innen gedrückt und gestaucht. Das ist der „Kneiftest“.

 

Eine Orangenhaut im ersten Stadium zeigt sich übrigens nur während des Kneiftests und sonst nicht. Sie lässt sich in relativ kurzer Zeit und sehr gut behandeln und zurückbilden.

 

Zeigt sich die Cellulite aber nicht nur im Test, sondern auch schon beim Sitzen auf harter Unterlage, bei angespannter Muskulatur oder im scharfen Seitenlicht, dann befindet sie sich bereits im zweiten Stadium.

 

Dieses zweite Stadium nennt man auch: „Mannequin-Stadium“; denn wer auf dem Laufsteg geht und von den Scheinwerfern mit ihrem harten Licht angestrahlt wird, bei dem haben selbst leichte Hautunebenheiten keine Chance, unerkannt zu bleiben.

Im dritten Stadium befindet sich die Orangenhaut dann, wenn die Hautunebenheiten immer gut sichtbar sind, gleich bei welchem Licht, egal, ob im Stehen, Sitzen oder Liegen.

Man sollte diese drei Stadien strikt unterscheiden, denn sie erfordern unterschiedliche Pflege und Therapien! Deshalb ist es wichtig, immer wieder einmal den „Body-Check“ zu machen,- eine Art „Cellulitogramm“ beziehungsweise Bestandsaufnahme dessen, wie sich die Orangenhaut verschlimmert –und auf welche Körperteile sie sich schon ausgebreitet hat. Denn eines ist sicher: Wer seine Cellulite nicht genügend Beachtung schenkt, bei dem kann sie nach und nach den gesamten Körper befallen und die Gesundheit in arge Bedrängnis bringen.

 

Der Kneiftest

 

Der Kneiftest bringt es ans Tageslicht: Selbst eine beginnende Cellulite wir bei diesem Test sichtbar. Das gestauchte Hautgewebe verformt sich, und mehr oder weniger deutlich sieht man, was eigentlich nicht sein sollte: leichte Erhebungen, nur wenige Millimeter hoch und breit, und dazwischen kleine Furchen, die einzelne Dellen deutliche voneinander trennen. Das ist das erste Stadium.

 

Der Kneiftest ist immer eindeutig. Er kann nur dann die Orangenhaut zum Vorschein bringen, wenn bestimmte Voraussetzungen seitens des Organismus, des Bindegewebes und der haut erfüllt sind. Hierüber werden wir bald mehr erfahren.

 

Wer den Kneiftest zum ersten Mal an sich selbst , der Freundin oder seinen Kunden oder Patienten ausprobiert, wird überrascht sein, wie viel Kraft und Druck man bei diesem Test aufwenden muss.

 

Thermographie

 

Natürlich gibt es auch andere Methoden, Cellulite festzustellen, zum Beispiel die Thermographie: Dabei wird eine Kunststofffolie auf das betroffene Gewebe gelegt, in dem die Cellulite vermutet wird. In dieser Folie sind schwarze Flüssigkeitskristalle eingeschweißt, die bei Erwärmung in allen Farben zu leuchten beginnen.

Für den Cellulite Test sind die Kristalle so eingestellt, dass sie genau im Bereich zwischen 29 und 31,5 Grad Celsius sämtliche Regenbogenfarben erzeugen. Im unteren Temperaturbereich, bei 29 Grad, leuchten sie braun oder gelb; bei 31,5 Grad ist Folie blau. Das ist genau der Bereich der durchschnittlichen Temperatur der Hautoberfläche.

Jeder, der eine gut sichtbare Cellulite hat, weiß nun, dass das betroffene Gewebe sich immer etwas kühler anfühlt als die normale Haut. Auf die Gründe hierfür werden wir später zu sprechen kommen. Genau diesen Temperaturunterschied nutzt die Thermographie und erzeugt mit den Folien eindrucksvolle bunte Bilder.

Voraussetzung für vergleichende Ergebnisse ist natürlich, dass die Hautoberfläche nicht künstlich erwärmt oder zusätzlich abgekühlt wird und dass die Umgebungstemperatur konstant ist. Schließlich hängt das Testergebnis auch davon ab, wie fest und wie lange die Folie gegen die Haut gedrückt wird.

Gegenüber der Folienthermographie hat der Kneiftest den unbestreitbaren Vorteil, dass er immer und überall und unabhängig von Außen oder Hautoberflächentemperaturen durchführbar ist. Auch lässt sich bei diesem Test kaum manipulieren! Der Kneiftest ist also ein Diagnose- Instrument, das sowohl vom professionellen Therapeuten als auch vom Betroffenen selbst gleichermaßen angewendet werden kann und zu gleichen Ergebnissen führt.

 

Beau Well Dreams Anti Cellulite Studio

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